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Die Seiten für Freunde der regionalen (Nutz)pflanzen-Vielfalt

aktualisiert: 11.10.2011

nächstes Treffen der Regionalgruppe “Mittelhessen” 
So 6. November 11 Uhr Cafeteria im Botanischen Garten
 Karl-von-Frisch-Straße 8, D-35043 Marburg

„Botanische Leckerbissen bei maltesischen Nutzpflanzen“
– Prof. Dr. Hans Christian Weber, Vortrag -

anschließend Mittagessen (Ort wird noch bekanntgegeben)

Aktuell:   Bis Mitte November auf offene Beete ins Freiland säen:   Klatschmohn, Kornblume, Kornrade, ......    
                Diese Pflanzen gehören zur sogenannten Ackerbegleitflora und werden ihr Hauptwachstum abgeschlossen haben, bevor sie vom Getreide überwachsen werden.

Feldsalat

Auch der Herbst ist Aussaatzeit
 

Der Feldsalat für die Ernte im Spätherbst muss jetzt in den Boden. Nur : wohin damit? Alles steht noch voll in meinem kleinen Gemüsegarten. Ich möchte eine Anregung weitergeben, die ich vor Jahren in einer Gärtnerei erhielt. In jedes Einzeltöpfchen einer Multitopfplatte werden mehrere Samenkörner gelegt. Unter Obhut an einem schattigen Platz keimen die Samen in 5-8 Tagen. Keine plötzliche Trockenheit, Vögel oder schlechtes Saatbeet werden ihnen zum Verhängnis. Bis sie gut durchwurzelt sind (ca. 2 Wochen nach der Keimung) bleiben sie in der Platte. Am vorgesehenen Platz wird der Boden gelockert und eben gerecht. Die Platte wird gut gewässert, dann  die  Sämlinge mit den Würzelballen heraus gedrückt. Sie werden   n i c h t   eingepflanzt, sondern lediglich  auf den Erdboden aufgestellt und angegossen. In wenigen Tagen sind sie verwurzelt. Bei der späteren Ernte merkt man erfreut, dass zwischen den Blättern viel weniger „Feld“  zu finden ist als bei der Direktsaat.  

Übrigens: eine mehr als überständige und im großen Gewächshaus vergessene Platte ergab bei der Auspflanzung Anfang März noch eine recht ansehnlich Aprilernte. 

Und was ganz schnell geht:
Teltower Rübchen, Mairübchen, Stoppelrüben (Brassica rapa subsp.rapa)